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Naturpark Hümmling und Naturpark Bourtanger Moor-Veenland

Moore haben die Geschichte des Emslandes in einzigartiger Weise geprägt, ebenso wie die Menschen, die die Kultivierung der einst ausgedehnten Moorgebiete vor große Herausforderungen stellte. Teilweise grenzenlos erstrecken sich die faszinierenden Landschaften bis zu den niederländischen Nachbarn.

1. Naturpark Hümmling

Der Naturpark Hümmling erstreckt sich im Nordosten des Landkreises Emsland über rund 580 Quadratkilometer. Charakteristisch ist seine sanft hügelige Geestlandschaft mit Wäldern, Heideflächen, Mooren und Flüssen. Sie bilden zusammen mit zahlreichen Großsteingräbern und Mühlen eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft. Zeitzeugen aus der Vergangenheit – darunter Baukunst aus fünf Jahrtausenden – erzählen von der langen Geschichte. Im Naturpark werden Natur und Kultur erhalten und erlebbar gemacht. Rad- und Wanderwege mit begleitenden Infostationen führen durch die vielfältige Landschaft, vorbei an historischen Stätten, Großsteingräbern und dem Barockschloss Clemenswerth

Hümmling-Erlebnisse: Moore, Megalithen, Mühlen und mehr

Neun ausgewählte Radtouren-Tipps führen als Rundkurse durch die abwechslungsreiche Landschaft des Hümmlings. Jede Route greift ein charakteristisches Thema auf und macht es erfahrbar: Auf der Flüsse-Tour begleiten Hase, Mittel- und Nordradde den Weg, während das Theikenmeer mit seiner faszinierenden Moorlandschaft beeindruckt. Andere Touren nehmen Radler mit auf Zeitreisen zu Hügeln, Mühlen und Megalithen oder folgen den Spuren der Eiszeit, die die Landschaft bis heute prägt. Auch zu Fuß lässt sich der Hümmling intensiv entdecken: 15 Hümmling-Pfade wie der „Prähistorische Pfad“, der „Mühlenpfad“ oder die „Dosenmoortour“ laden dazu ein, Natur- und Kulturgeschichte Schritt für Schritt zu erkunden. Die „Kurfürsten-Runde“ ist eine Wanderung entlang des Barockschlosses Clemenswerth. Alle Wege wurden nach den Qualitätskriterien des Deutschen Wanderverbandes entwickelt und zeigen eindrucksvoll, dass abwechslungsreiches Wandern nicht bergig sein muss – und auch direkt vor der Haustür beginnen kann.

>>> www.huemmling.de

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2. Naturpark Bourtanger Moor-Veenland: Moor ist unsere Natur

Der Naturpark Bourtanger Moor-Veenland ist eine besondere, grenzüberschreitende Moorlandschaft im Regionen-Dreieck Emsland, Grafschaft Bentheim und der niederländischen Provinz Drenthe. Mit rund 220 Quadratkilometern umfasst er eines der bedeutendsten Moorgebiete Mitteleuropas: das Bourtanger Moor. Einst gehörte es zu den größten zusammenhängenden Hochmooren Europas. Heute zeigt sich hier eine Landschaft im Wandel: renaturierte Hochmoorflächen, offene Kulturlandschaften und Wälder verdeutlichen die Veränderungen im Zusammenspiel von Mensch und Natur. Der Naturpark schützt dieses wertvolle Naturerbe und macht es durch Infostationen sowie seine gut ausgebauten Netz- Rad- und Wanderwege erlebbar.

Naturpark Bourtanger Moor-Veenland Erlebnisse: Moorland / Wald & Moor

Ein dichtes Fahrradknotennetz eröffnet unzählige Entdeckungstouren. Zwölf thematische Radrouten zeigen „Moor & mehr“ aus ganz unterschiedlichen Perspektiven– etwa auf der Moor-Energie-Tour oder den Rundwegen „Moorland“ sowie „Wald & Moor“. Sieben Moorpforten bilden die symbolischen Eingänge in den Naturpark und vertiefen das Erlebnis mit spannenden Zugängen zum Moor. Geschichte und Gegenwart werden greifbar im Emsland Moormuseum, das vom Leben der Moorbauern erzählt, oder im deutsch-niederländischen Bienenzentrum IMME, das die besondere Rolle der Bienen im Moor zeigt. Im Erdöl-Erdgas-Museum wird die Entwicklung der regionalen Erdöl- und Erdgasförderung anschaulich erlebbar: Die filigrane Modelllandschaft mit Großexponaten im Innenbereich und im Freigelände dokumentiert diese von der Exploration bis zur Förderung und Veredelung des „Flüssigen Goldes“. Das Moor lässt sich zu Fuß ebenfalls sehr gut erleben: 19 Moorland-Pfade führen durch Hochmoor, Wald und Dünenlandschaften. Unterwegs gibt es im „grünen Klassenzimmer“ ein Hochmoorbodenprofil, das Einblicke in den Untergrund gewährt, während mehrere Aussichtsplattformen es großen und kleinen Besuchern ermöglichen, die Weite des Moores zu erleben.

>>> www.naturpark-moor.eu    >>> Twister Schulklasse auf Exkursion, EL-Kurier 02-05-2026

Quelle: Emsland Magazin 4/26 (leicht überarbeitet)

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Unmittelbar nördlich von Papenburg beginnt das südliche Ostfriesland

3. Südliches Ostfriesland 
Morgens schon sehen wer nachmittags zum Tee kommt…

Moin, Moor und Meer
Weites Land, dem Himmel so nah. Flüsse und Kanäle, hier und da Wald. Es ist die abwechslungsreiche Landschaft, die das Südliche Ostfriesland bestimmt und zu einem Erholungserlebnis macht. Begrenzt im Süden durch das Emsland und im Westen durch die Niederlande sowie den Dollart, einem Teil der Nordsee, und inmitten ehemaliger Moorgebiete mit hübschen Fehnbrücken und Moor-Kanälen durchzogen, machen das Feriengebiet zu etwas einzigartigem. Jeden Tag, in jeder Ecke besteht die Möglichkeit, etwas Neues zu entdecken.

Eins eint hier alle Städte und Gemeinden: Das „Moin“. Der Gruß passt überall, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Ob im kleinen Dorf oder in der rund 35. 000 Einwohner zählenden Hafen- und Kreisstadt Leer. Mit einem „Moin“ macht man nichts falsch. Es ist Ausdruck der Mentalität der Ostfriesen. Nicht große Worte schwingen, Taten sprechen lassen und Anpacken. Das drückt sich auch im Ortsbild des Südlichen Ostfrieslands aus. So sieht man überall schöne Klinkerhäuser mit großen Gärten. Viele mit enormer Eigenleistung gebaut.

Die Urlaubsregion punktet auch mit der zentralen Lage und guten Verkehrsanbindungen: Gelegen im ostfriesischen Binnenland, zwischen dem niederländischen Groningen im Westen, dem Emsland im Süden sowie Oldenburg und der Freien Hansestadt Bremen im Osten. Auch die Ostfriesische Inseln sind schnell zu erreichen. Es gibt also genügend unterhaltsame Ausflugsziele in der weiteren Umgebung. Beispielhaft zu nennen sind das Besucherzentrum der Meyer-Werft in Papenburg und die Kunsthalle in Emden.

Beim Thema Tee bedienen die Ostfriesen übrigens gerne das vorherrschende Klischee: Erstmal eine Tasse Tee. Sie sind Weltmeister im Tee trinken. Ähnlich wie beim „Moin“ passt er zu jeder Tageszeit und Gelegenheit.

Quelle: suedliches-ostfriesland.de/

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