Chronologische Entwicklung und Meilensteine der Kirche St. Marien

Kolumbariumskirche St. Marien in Papenburg ist die Kirche des Monats September 2026

Papenburg (eb) – Die Kolumbariumskirche St. Marien im Papenburger Obenende wurde im September 2026 von der Neuen Osnabrücker Zeitung* aufgrund ihrer gelungenen architektonischen Verbindung aus fließenden Wasserelementen, Natursteinwänden und sakralen Weiternutzung als „Kirche des Monats“ gewürdigt. Die Kirche St. Marien wurde am 1. Mai 1957 von Weihbischof Johannes Rudloff geweiht. Bereits 30 Jahre zuvor hatte sich ein „Pfennigverein“ gegründet, dessen Hauptaufgabe darin bestand, den Bau einer eigenen Kirche am südlichen Rand der Stadt durch Spenden zu finanzieren.

Der erste Gottesdienst im Gemeindebereich fand am 17. April 1933 in der Turnhalle der Splittingschule statt. Das Gebiet gehörte damals – und seit dem 1. Januar 2024 wieder – zur Pfarrei St. Michael. Im Jahr 1954 wurde St. Marien zu einem selbstständigen Seelsorgebezirk ernannt und Bischof Wilhelm Berning verfügte den Bau der Kirche. 1961 wurde St. Marien eine eigenständige Pfarrei.
2021 erfolgte der Umbau zu einer Kolumbariumskirche mit Platz für etwa 1.200 Urnen. Damit wurde St. Marien zukunftsfest gemacht. Die helle und aufgeräumte Kirche lädt geradezu zum Verweilen ein. Die verschiedenen Gestaltungselemente sprechen die Sinne der Besucher an, deuten Leben, Tod und Auferstehung und machen St. Marien so zu einem Ort der lebendigen Gemeinschaft in Einheit mit dem Gedenken an alle, die vorausgegangen sind.
Die Kirchengemeinde St. Marien (Birkenallee 5) freut sich, am Sonntag, 13.September, um15 Uhr Gästen aus dem gesamten Emsland die Geschichte der Kirche vorstellen zu können. Anschließend sind alle Gäste zu einem Rundgang mit verschiedenen Stationsangeboten und zur Begegnung bei Kaffee und Kuchen eingeladen.

* ausführlicher Artikel Kolumbariumskirche St. Marien

EL-Kurier, 6. September 2026 – Fotos Holger Berentzen